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Stephan Morgenstern

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Gaststätte Weida

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Oliver Maria Schmitt

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auch Stefan Hantel (Shantel) ist Frankfurter

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Goethebuche, Flughafenprotest

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Töpferei Maurer

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Marathon

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EZB-Richtfest

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Das Städel

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Dönerboot

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Oper, Cäsar in Ägypten

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Eddy ist drogenabhängig

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Stoffel

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Apfelwein keltern im Gemalten Haus

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Kaffeerösterei Wiesmüller

F-Bockenheim, Leipziger Straße 39

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2011, Occupy-Camp vor der EZB

Nach zehn Monaten haben Polizisten das Occupy-Camp in Frankfurt aufgelöst.

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wir gucken uns mal in den Banken um

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Münchener Straße, Teil 1

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Münchener Straße Teil 2

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Grenzland

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Kloster Longowarda

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DDR-Wende

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Portrait
Stephan Morgestern, Foto: Martina Zier
Vollbild

Anita Strecker in der Frankfurter Rundschau

Er hat die Welt im Fokus und jedes Detail, interessiert, zugewandt. "Ich guck' immer schon. Mein Leben lang. Neugierig halt", sagt er lapidar. Was soll man schon sagen. Stephan Morgenstern macht nicht viel Aufhebens um sich und seine Profession, aber ziemlich starke Bilder. Sie haben ihn gewissermaßen gefunden. Zufällig, wie das so ist. Ein Freund fragte ihn, ob er mit nach Persien kommen wolle, 17 Jahre alt war er damals, Gymnasiast in Lauffen am Neckar und ohne Lust aufs Abitur. So ist er mitgefahren auf eine spannende, dreimonatige Reise - und brachte seine ersten Bilder mit. Seine Mutter hatte ihm eine Kamera und Filme mitgegeben.

Der Mann, der 1951 in Bautzen geboren wurde, als Fünfjähriger mit den Eltern nach Isny zog, wenig später in die Nähe von Hannover und schließlich ins Schwabenland, war angekommen: Fotografieren, das ist es. Er hat sich reingekniet, die Zeitschrift Merian abonniert, fährt schließlich irgendwann ins Hohenloher Land nach Schwäbisch Hall und verkauft drei Bild-Doppelseiten an Merian.

Danach bewirbt er sich beim "Fotografie-Papst" Otto Steinert an der Essener Folkwangschule. Er ist einer unter 4000, Abitur ist Voraussetzung. Morgenstern wird genommen, auch ohne Abi. Er lächelt, sagt es, als wäre es ihm fast peinlich. Dass ihm Steinert, der große Lehrer, "eine außerordentliche künstlerische Begabung" bescheinigt, erwähnt er nicht. Der 56-Jährige richtet das Licht auf andere. Er steht hinter der Kamera.

Und das schon ziemlich lange. Nach dem Studium fängt er 1979 als Fotograf bei der Frankfurter Rundschau an, 1990 geht er für den Spiegel nach Leipzig und dokumentiert die Wende. Frankfurt bleibt aber Wahlheimat. Nach zwei Jahren kehrt er zurück, arbeitet als freier Fotograf für Spiegel-Online, Merian, Brigitte, macht Reiseführer, Ausstellungen, Bildbände, Multimedia-Schauen.

Fotografie mit neuen Medien verbinden, auch das interessiert ihn und "die Langzeitbetrachtung, die Dokumentation der Veränderung". Genau richtig also, dass Stephan Morgenstern für die Frankfurter Rundschau den Wandel des Ostends bis zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank 2011 in Bildern begleiten und dokumentieren wird und dabei Geschichten erzählt von Menschen im Quartier - neugierig, zugewandt, mit einem Blick. ana




stephan.morgenstern@gmx.de

mobil: 0172 57 61 962










Portrait
Stephan Morgestern, Foto: Martina Zier
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